Ausstellungen

Das AWO Kulturhaus Babelsberg bietet regelmäßig thematische Bilderausstellungen an. Im Treppenaufgang des Haupthauses finden Dauerausstellungen in Form von Dokumentationen statt, die für jeden Besucher von Montag bis Freitag zwischen 8-22 Uhr frei zugänglich sind. Für Menschen, die keine Treppenstufen steigen können, gibt es diese Ausstellung auf den im Flurbereich befindlichen Displays im 1. und 2. Obergeschoss, sowie online auf unserer Internetseite in den Galerien zu sehen.
Neben der Dauerausstellung im Haupttreppenhaus, die ca. alle 12 Monate gewechselt wird, gibt es in den Ausstellungsräumen im 1. Obergeschoss (Lounge-Salon) ca. alle zwei Monate eine neue Ausstellung zu sehen. Eröffnet werden diese mit einer Vernissage, die in unserem Veranstaltungsprogramm jeweils angekündigt werden. Diese thematischen und stark künstlerisch betonten Ausstellungen stehen in der Regel (außer bei Vermietungen) Montag-Donnerstag zwischen 11-17 Uhr für eine Besichtigung bei freiem Eintritt zur Verfügung. (Gruppen bitte voranmelden.)

Sie sind bildender Künstler, Fotograf oder Designer und suchen nach geeigneten Ausstellungsräumen? Bewerben Sie sich mit Arbeitsproben per Mail bei uns. Nach einem gelungenen Auswahlverfahren laden wir Sie für eine Besichtigung bei uns ein und besprechen die Details.

Ausstellungen im Kulturhaus Babelsberg

Räume des Lichts
01.02.2024 - 04.04.2024
Eintritt frei

Räume des Lichts

Antonella Ippolito

Ausstellungszeitraum: 01.02.2024 - 04.04.2024 -

Der Eintritt ist frei .

Antonella Ippolito (1974) lebt und arbeitet in Potsdam, wo sie ihre akademische Tätigkeit als Literaturwissenschaftlerin mit einer persönlichen künstlerischen Recherche als figurative Malerin verbindet. Ihre Technik lehnt sich an die Ölmalerei an, wobei sie feste Formen der Farbe und zwar Ölpastellkreide und oil sticks bevorzugt. Diese besonderen, durch eine hohe Konzentration von Pigmenten gekennzeichneten Zusammensetzungen von Ölfarbe lassen eine große Vielfalt von Auftragsmöglichkeit und damit eine große Ausdrucksfreiheit zu. Das thematisch sehr umfangreiche Werk, das sie seit den 2010er Jahren geschaffen hat, kann größtenteils im Bereich des figurativen Realismus angesiedelt werden, umfasst jedoch auch abstrakte bzw. surrealistisch anmutende Kompositionen. Diese unbegrenzte Vielfalt sieht die Autorin als wichtige Entwicklungsbedingung für ihr künstlerisches Schaffen.

Auf Antonella Ippolitos Werk lässt sich die dem amerikanischen Künstler Edward Hopper (1882-1967) zugeschriebene Aussage anwenden: „Ich male nicht, was ich sehe, sondern was ich fühle“. Ihre Bilder, die unter anderem eine Rezeption der impressionistischen Kunst aufweisen, basieren auf der engen Beobachtung der Realität, die jedoch zum Ausgangspunkt für eine Suche nach beabsichtigten, gezielten Farbeffekten wird. In diesem Kontext spielen Landschaftsansichten eine wichtige Rolle. Sie evozieren die vielen Reisen, die zur künstlerischen und menschlichen Erfahrung der Autorin beigetragen haben. In den Kompositionsschemata überwiegen offene, weite Flächen, Himmel und Erde, die sich vor allem auf die Natur und das Meer konzentrieren: Zuweilen richtet sich der Blick auf die Natur, insbesondere auf die Meereskreaturen, die sich, wie die Quallen, durch ihre Vergänglichkeit und ihr Leuchten auszeichnen.

Ein Gefühl von Melancholie oder Nostalgie entsteht aus den verschiedenen Ansichten. Zusammen betrachtet bilden sie ein intimes Universum der Einsamkeit bilden und evozieren eine Suche nach einem Anderen, einer Korrespondenz, einer verlorenen Harmonie neigt, die sich nur in seltenen Momentenfinden lässt. Farbe und Licht stellen hiermit das eigentliche Thema der Bilder dar und werden damit zu einer Sprache, die in Form von Impulsen eigene objektive Empfindungen übersetzen und den Betrachtenden individuell geprägte Gefühle vermitteln will.

Besichtigungszeiten der Ausstellung: Mo-Do 10-16 Uhr, außer bei Vermietung der Räume. Bitte melden Sie sich im 2. OG im Büro.
Auf Anfrage können evtl. auch andere Zeitfenster möglich gemacht werden.

Kontaktieren Sie uns unter 0 331. 70 49 262 oder per Mail an xhygheunhf@njb-cbgfqnz.qr

Stadtlandschaft Berlin - New York
23.11.2023 - 28.01.2024
Eintritt frei
vergangene Ausstellung

Stadtlandschaft Berlin - New York

PETER WEITZ (MALEREI / COLLAGE)

VERNISSAGE: 23.11.2023 - Beginn 18.30 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

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Der seit 2004 in Berlin lebende Künstler präsentiert in dieser Ausstellung Malerei und Collagen zu den Metropolen Berlin und New-York.

Seit Ende der 90iger Jahre widmet Weitz sich unter anderem dem Thema: Stadtraum Berlin, bspw. Straßenschluchten mit ausgeschnittenem Himmel, dunkle Unteransichten der Hochbahn oder instabil wirkende Hochhäuser am Potsdamer Platz. Das vertraute rechteckige Bildformat wird aufgegeben. In der Form des Bildgegenstandes ausgeschnittene Holztafeln werden mit Acryl- und Lackfarben bemalt und mit verschiedenfarbigen Schleifpapieren, eingefärbten Papieren, Stoffen und mit Bleistift getönten Transparentpapieren beklebt.

Die Bilder stellen keine naturalistische Wiedergabe des Gesehenen dar, sondern die Kombination von Gesehenem und Empfundenem. So erklären sich auch die Brüche, falschen Perspektiven und die Montagen der verschiedenen Blickwinkel in einem Bild.

Unter dem Eindruck einer New-York-Reise 2006 entstehen neue Stadtbilder und stellen ohne künstlerischen Bruch die Fortsetzung der Berliner Straßenbilder dar. In diesen Bildern taucht die menschliche Figur entweder als Reklamebild, als Abbild einer Plastik von Botero oder als stürzende Figur (in Anlehnung an Höllensturzbilder des Barock) auf.

Ergänzt werden die Straßenbilder von Stillleben, Balkenbildern und Darstellungen der menschlichen Figur.

Zusätzliche Ausstellungsöffnungs-Termine in Anwesenheit des Künstlers Peter Weitz:

Donnerstag, 14.12.2023    19.00 Uhr       

o       Künstlergespräch moderiert von Claudia Rapsch mit Publikumsbeteiligung

Donnerstag, 04.01.2024    19.00 Uhr

o       Konzert mit Klavier und Gitarre; Werke von J.S. Bach und Franz Schubert.

Donnerstag, 18.01.2024    19.00 Uhr

o        Konzert mit Studierenden der UdK Berlin; Werke für Violine und Klavier von
Johann Sebastian Bach, Niccolo Paganini, Wolfgang Amadeus Mozart u.a.

Sonntag, 28.01.2024    17.00 Uhr

o       Finissage

Marianne Boettcher, Violine, Ehrengard von Gemmingen, Violoncello; Werke von Reinhold Gliere, Gabriel Iranyi, Ludwig van Beethoven & Violeta Dinescu

KLAUS KLIEM FOTOGRAFIE
14.09.2023 - 16.11.2023
Eintritt frei
vergangene Ausstellung

KLAUS KLIEM FOTOGRAFIE

Salon-Lounge

Vernissage: Donnerstag, 14.09.2023, um 19 Uhr

In seiner Ausstellung zeigt Klaus Kliem eine breite Palette seiner Arbeiten, die Landschaften Brandenburgs, faszinierende Porträts, beeindruckende Aufnahmen verfallener Architektur und sensible Stillleben. Sie bietet eine einzigartige Gelegenheit, die Welt mit den Augen des Künstlers neu zu sehen und sich von ihrer Schönheit und Vielfalt inspirieren zu lassen.
Wir laden Sie herzlich ein, seine Ausstellung zu besuchen um seine Kunst der Fotografie kennenzulernen und gleichzeitig einen Einblick in die Geschichte der Fotografie zu erhalten.

Seine Fotos verbergen auf den ersten Blick keine Geheimnisse. Sie erschließen sich erst später. Häufig ist sein Ausgangspunkt eine alltägliche Situation, von der aus einfache, locker aneinandergereihte und scheinbar naive Dinge gezeigt werden hinter dessen vermeintlich offen zutage liegendem Inhalt sich häufig mehrere Bedeutungsebenen verbergen. Dabei erweist sich die Einfachheit als Kunstgriff, der bewusst von der Kunstfertigkeit des Fotos ablenkt. Auch Humor und Ironie dienen der Verschleierung seiner Tiefe und Ernsthaftigkeit.

Der Fotograf tut so, als gelte sein Foto ganz alltäglichen Dingen, als wäre es kinderleicht gewesen, dieses Foto zu machen. Er versteckt den tragischen, bitteren Sinn seines Fotos indem er uns glauben lässt, als berühre ihn das alles nicht und ermöglicht es so dem Betrachter seine eigene Deutungshoheit wahrzunehmen. So kann es gelingen, dass das Foto, das selbst nur eine leichte Böe zeigt, beim Betrachter einen heftigen Sturm an Erinnerungen, Ideen, Emotionen und Aktivitäten auslöst.

Klaus Kliem studierte Wirtschaftswissenschaften und Sprachen in Berlin, Posen und Krakau. Nach seinem Wechsel nach West-Berlin 1986 gründete er eine international tätige Unternehmensberatung mit den Schwerpunkten Personalberatung und Unternehmensansiedlung. Anfang 2000 zog er sich aus dem Geschäftsleben zurück. Heute lebt er als Fotograf, Autor, Übersetzer und Herausgeber bei Berlin und war als Dozent für Wirtschaft und Wirtschaftsrecht an verschiedenen Bildungseinrichtungen tätig. Zu seinem zehnten Geburtstag schenkte man ihm einen Fotoapparat, den er noch heute benutzt. Seitdem beschäftigte er sich mit der Fotografie als Ausdrucksmittel. Ab Mitte der 1960er Jahre ist er regelmäßiger Teilnehmer der Sommerkurse von Edward Hartwig, einem der bedeutendsten polnischen Fotografen des 20. Jahrhunderts. Anfang der 1980er Jahre arbeitete er mit Robert Rehfeldt, dem Initiator der Mail-Art in der DDR.
Ab 1987 drehte er im Auftrag des damaligen Bundesministeriums für Innerdeutsche Beziehungen mehrere Dokumentarfilme über das Leben von Minderheiten in Polen. Klaus Kliem stellt seine Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland aus. Er wurde 2022 und 2023 für den Brandenburgischen Kunstpreis in der Sparte Fotografie nominiert.

Ausstellungszeitraum: 14.9.2023 – 16.11.2023

mehr Informationen unter Webseite Klaus Kliem
Ausstellung geöffnet: Mo-Do 11-17 Uhr, außer bei Vermietungen

MIT VOLLDAMPF INS INDUSTRIEZEITALTER
09.06.2023 - 31.03.2024
Eintritt frei

MIT VOLLDAMPF INS INDUSTRIEZEITALTER

DIE GESCHICHTE DES LOKOMOTIVBAUS IN NEUENDORF / NOWAWES / BABELSBERG 1899–1976

Durch jahrelanges Sammeln von Motiven des Lokomotivbaus von der Lokfabrik von Orenstein & Koppel bzw. des Lokomotivbaus Karl Marx Babelsberg, ist eine neue Ausstellung entstanden. Sie gibt einen Einblick in die stählernen Kolosse, die im größten Industriebetrieb von Neuendorf / Nowawes / Babelsberg, zwischen 1899 und 1976 hergestellt wurden. Heute zeugen nur noch der „Zirkus“ und das „Hauptgeschäftsgebäude“ in der Nähe des Bahnhofs Medienstadt Babelsberg von dieser Zeit. 1899 wurde die Lokomotivfabrik auf den Feldern von Neuendorf und Drewitz errichtet. Weltweit warb die sie für die Arbeit der Nowaweser Ingenieure, Gießer, Kupferschmiede, Fräser, Dreher usw.
Auch das Rückgrat der Triebfahrzeuge der Deutschen Reichsbahn der DDR – egal ob Dampf- oder Diesellokomotiven – kam aus dem Werk an der Wetzlarer Bahn. Nicht umsonst nannte man die im Verkehrsbild der DDR unübersehbare V 180 liebevoll die „Dicke Babelsbergerin“. Dem Auf und Ab der Zeiten im letzten Jahrhundert die Stirn bietend, so manches Mal mit der Geisel der Arbeitslosigkeit kämpfend, zeigen die Fotos den Stolz ganzer Familien arbeitender Menschen, die in der einstmals eigenständigen Stadt zwischen Berlin und Potsdam gelegen. Was heute nur noch auf einigen nichtbundeseigenen Eisenbahnen, in Museen oder auf Museumseisenbahnen erlebbar ist, wird durch die Fotos der Ausstellung zu neuem Leben erweckt. Die Schau zum einstigen Stolz der Industrie in Babelsberg verdanken wir dem Sammler Thomas Schmidt. Kommentiert wird die Sammlung von den Eisenbahn- und Lokalhistorikern Wolf-Dietger Machel und Uwe Klett. Die Ausstellung wurde ermöglicht durch die Geschichtswerkstatt „Rotes Nowawes“ und dem Team des AWO-Kulturhauses.
Mo–Fr 8–22 Uhr, Haupttreppenhaus, Ausstellung vom 9.6.2023 bis 31.03.2024

Eintritt frei.

Nutzen Sie die vorerst letzte Möglichkeit, die beeindruckende Ausstellung zum Lokomotivbau in Babelsberg zwischen 1899 und 1976 im Rahmen einer Führung zu erleben.

Termin 10.03.2024, 11 Uhr. Die Führung ist kostenfrei. Spenden werden gern entgegen genommen.

Mitinitiator der Ausstellung, Dr. Uwe Klett von der Geschichtswerkstatt „Rotes Nowawes“ e.V., begleitet Sie durch die Bildergalerie und berichtet über Details und Hintergründe. Außerdem gibt es im 2. Teil der Führung Gelegenheit, mehr über die Historie des Hauses, dem ehemaligen Rathaus Nowawes/ Babelsberg und dessen vielseitige Nutzungen zu erfahren.

Um Voranmeldung wird gebeten.

Mehr Informationen unter:

Führung 10.03.2024

Ausstellungsplakat der Lok-Ausstellung

Cefalù im Telefon
27.04.2023 - 07.09.2023
Eintritt frei
vergangene Ausstellung

Cefalù im Telefon

Fotos von Anne Kamratowski

Salon-Lounge

Vernissage am Donnerstag, 27. April 2023, 19 Uhr, Lounge-Salon

Auf der Suche nach dem schönsten Platz am Meer fand Anne Kamratowski Cefalù im Norden von Sizilien.  Sie verliebte sich vor drei Jahren so sehr in diese Stadt, dass sie sich dort niederließ. Die historische Stadt, die ein UNESCO Weltkulturerbe ist, durchstreift sie mit dem Smartphone in der Tasche und offenbart mit ihren Fotos ihre Beobachtungen und Emotionen dem Betrachter. Das ganze Jahr über ist Cefalù reich an unterschiedlichen Eindrücken: Architektur, Natur, Wetter, Menschen, Stimmungen und Geschichte. Diese werden im Moment von ihr mit dem Handy festgehalten und hier in einer kleinen Fotoauswahl gezeigt.

Anne Kamratowski, Jahrgang 1958 aus Berlin, ist Wahlcefaludesin,

Unternehmerin mit einer Lampenfabrik und einer Wirtschaftsberatungsgesellschaft, Personenschützerin und Sicherheitsexpertin. Sie macht Museumsarbeit und Fotos und ist Mutter von 4 Kindern.

Eintritt frei, Ausstellungszeitraum: 27.04.2023 – 07.09.2023
Ausstellung geöffnet: Mo-Do 11-17 Uhr, außer bei Vermietungen
Für Besichtigungen bitte im Büro (2.OG) melden.

Bob Schneider: ZENPAINTINGS
09.02.2023 - 06.04.2023
Eintritt frei
vergangene Ausstellung

Bob Schneider: ZENPAINTINGS

Eine Ausstellung mit Tuschbildern und Kalligrafien

Lounge

Bob Schneider: ZENPAINTINGS

Blankes Weiß kontrastiert mit dem Tiefschwarz der scharfen Pinselstriche. Starke Farben leuchten neben fließenden Abstufungen von Grau. Die Konzentration auf das Wesentliche fasziniert.

Bob Schneider erforscht in seinen Tuschbildern und Kalligrafien die Dramaturgie, Struktur und Bedeutung der Dinge. Wie bei der Montage eines Films gibt der studierte Filmcutter seinen Kompositionen einen organischen Fluss. Er weitet den Blick auf die Konzepte einer anderen Kultur.

Bob Schneider ist Meisterschüler beim koreanischen Kalligrafiemeister und Zenmönch Byong-Oh-Sunim. Der Meister weist ihm den Weg zum Verständnis von Leere und Entschlossenheit als zentrale Elemente der Kalligrafie. Gleichzeitig erinnert er daran, universellen Themen mit Leichtigkeit und  Humor zu begegnen.  Byong-Oh-Sunim gab Bob Schneider den koreanischen Künstlernamen 清日 (Klarer Tag). Seit 2018 ist Bob Schneider Mitglied der Korean Calligraphy Association und nimmt regelmäßig an der World Calligraphy Biennale in Seoul teil.

Ausstellungszeitraum: 09.02.2023 - 19.04.2023, mehr Informationen unter der Webseite von Bob Schneider

Besichtigung Mo-Do 11-17 Uhr, außer bei Vermietungen, Besichtigungsanfragen Vorort im Haus über das Büro im 2. OG

Eintritt: frei

"Findet Kerwien!" - eine Spurensuche
01.12.2022 - 02.02.2023
Eintritt frei
vergangene Ausstellung

"Findet Kerwien!" - eine Spurensuche

Eine Ausstellung über den Architekten des Hauses

Salon-Lounge

Das AWO Kulturhaus Babelsberg wurde für Januar 2023 als Denkmal des Monats im Land Brandenburg ausgewählt. Aus diesem Anlass möchten wir den Potsdamer Bauunternehmer und Architekten des Hauses, Otto Julius Kerwien, mit einer bereits 2019 gezeigten Ausstellung noch einmal ab 1. Dezember vorstellen. Sein Schaffen aus der Hochzeit des Historismus um 1900 ist im Stadtbild gegenwärtig, doch er selbst bleibt ein Phantom: ein Foto oder eine Geschichte zu ihm sind bisher unauffindbar. Was wir nur wissen: Otto J. Kerwien wurde 1860 im heutigen Polen geboren und verstarb 1907 in Potsdam. Als Architekt und Bauherr hat er bürgerliche Wohnhäuser in Potsdam, Schulkomplexe in Berlin und Rathäuser entworfen, die heute vielerorts noch Bestand haben. Die ehemalige Potsdamer Synagoge gilt als sein Hauptwerk. Das AWO Kulturhaus Babelsberg (historisches Rathaus) von 1899 ist heute in Potsdam das seiner bekanntesten Gebäude.

Auf einer Spurensuche werden 14 Bauwerke Kerwiens zum Leben erweckt, erzählen Zeitgeschichte und Alltagskultur. Entdecken Sie mit uns Otto J. Kerwien, den Architekten des AWO Kulturhauses Babelsberg, dessen Bauwerke überall in unserer Stadt und darüber hinaus zu finden sind.
Ausstellungszeitraum: 1. Dezember 2022 bis 2. Februar 2023.

Öffnungszeiten: Mo-Do 11-17 Uhr, außer bei Vermietungen.
Für eine Besichtigung, bitte im Büro 2.OG melden.

Machen Sie sich mit uns auf die Spurensuche!

Eine Ausstellung der AG „Kerwien“ des AWO Kulturhaus Babelsberg
Initiatoren: Frank Reich, Hans-Jürgen Krackher und André Looft

> Eintritt: frei

Sieh, das Schöne liegt so nah…!
29.09.2022 - 25.11.2022
Eintritt frei
vergangene Ausstellung

Sieh, das Schöne liegt so nah…!

Malerei von Katrin Seifert

Salon-Lounge

 

Vernissage: Sieh, das Schöne liegt so nah…! - Malerei von Katrin Seifert

In Zeiten von Corona und Wetterturbulenzen fällt das Wegfahren immer schwerer. Doch die Sehnsucht bleibt. Katrin Seifert holt mit ihren Bildern Traumziele in Ihre vier Wände, wenn Sie wollen, aber zumindest erst einmal in die Lounge des AWO-Kulturhauses Babelsberg. Dabei stützt sie sich auf ihre Ausbildung als Diplom-Wandmalerin, aber auch auf ihre Lust des Umgangs mit kräftigen Farben. Besonders hinterließen Fahrten nach Italien bei ihr Eindrücke und spiegeln sich in ihren Motiven wider. Und Sanssouci liebt Italien! Fast alle Leinwände sind auch als Raumillusion tapezierbar oder als solche bestellbar.

Besichtigungszeiten: Mo-Do 11-17 Uhr, außer bei Vermietungen. Bitte im 2. OG melden.

Gruppen werden um Anmeldung gebeten:

+493317049262 (Büro des AWO-Kulturhauses)

Künstlerin: Katrin Seifert | Insta: katrinseifert_art

Ausstellungszeitraum: 29.09. - 25.11.2022

Eintritt frei

Kunst kennt keine Grenzen (L’arte non ha confini)
23.06.2022 - 23.09.2022
Eintritt frei
vergangene Ausstellung

Kunst kennt keine Grenzen (L’arte non ha confini)

Ölgemäldeausstellung des italienischen Künstlers Carlo Giannone

Salon-Lounge

Ölgemäldeausstellung des im Februar 1942 geborenen italienischen Künstlers Carlo Giannone. Gezeigt werden Ölgemälde mit vorwiegend landschaftlichen Impressionen, die man sich sowohl im Süden Italiens aber auch an anderen Orten vorstellen könnte.
Carlo Giannone besuchte die staatliche Kunsthochschule G. Pellegrino in Lecce und ist seit über 60 Jahren als Künstler in Italien aktiv. Vor allem in seiner Heimatregion Salento hat er sich mit seinen Gemälden bereits einen Namen gemacht.
Nun hat er sich entschlossen, seine Bilder ein erstes Mal in einer Ausstellung in Deutschland zu präsentieren.
"Carlo Giannone ist ein ausdrucksstarker Künstler, dem es gelingt, seine Kunst in einem authentischen, naiven Realismus zu manifestieren und einen Diskurs und eine Bildsprache zu eröffnen, die sich aus wenigen, aber gut zusammengesetzten Farben entfaltet. (...)"
Prof. Mario del Bene, Kunstkritiker, Lecce

Wir danken dem Freundeskreis Potsdam Perugia für die Unterstützung und Mitwirkung an der Veranstaltung.

Die Ausstellung wird am 23.06.2022 um 19:00 Uhr mit einer Vernissage eröffnet.

Musikalische Begleitung: Klaus Sedl alias "Der Schönspieler".

Eintritt frei, Ausstellungszeitraum: 23.06.2022 – 23.09.2022,
Ausstellung geöffnet: Mo-Do 11-17 Uhr, außer bei Vermietungen

Time Square Nowawes
14.04.2022 - 31.05.2023
Eintritt frei
vergangene Ausstellung

Time Square Nowawes

Historische Ansichten des Babelsberger Stadtzentrums

im Haupttreppenhaus

 

Durch jahrelanges Sammeln von Nowaweser Motiven und in Zusammenarbeit mit dem Sammler Klaus Hellenthal (grussauspotsdam.de) und weiteren Sammlern ist eine neue historische Ausstellung entstanden, die das Zentrum von Babelsberg, vor 1938 als Stadt Nowawes bekannt, in den Fokus nimmt. Gezeigt werden zum Teil seltene Postkartenansichten der Hauptkreuzung Rudolf-Breitscheidt- Straße (damals Lindenstraße) und Karl-Liebknecht-Straße (damals Priesterstraße), an der seit 1899 das ehemalige Rathaus Nowawes (heutiges AWO Kulturhaus Babelsberg) steht. Das heutige Zentrum von Babelsberg entwickelte sich von einer Gemeindekreuzung um 1900 über die Jahrzehnte zu einem Hauptknotenpunkt. Es entstanden und wechselten die Geschäfte mit deren Inhaber*innen.

Die Lindenstraße teilte damals Neuendorf von Nowawes, während beide Rathäuser der beiden noch unvereinten Gemeinden gerade mal vierzig Meter trennten. In Adaption zur Metropole New York wollen wir diesen Hauptknotenpunkt, den Time Square von Nowawes, unter die Lupe nehmen: Wie sah damals die Kreuzung in der Jahrhundertwende aus. Wie veränderte sich das Zentrum über die nächsten Jahrzehnte. Welche unterschiedlichen Perspektiven bieten die Postkartenmotive vom Nabel der Gemeinde, die 1924 das Stadtrecht anerkannt wurde und 1938 nach Potsdam eingemeindet wurde? Welche Eindrücke gab es damals in der näheren Umgebung?

Die Ausstellung bietet eine Zeitreise in die Vergangenheit des unmittelbaren Stadtzentrums, und ist dort verankert, wo die Motive der Ausstellung auch entstanden sind. Sie gibt den Betrachter*innen die Möglichkeit, sich den Kiez in einer längst vergangenen Zeit anzusehen.

Wir sammeln für weitere Präsentationen dieser Art weiter!
Wenn Sie altes Fotomaterial von Nowawes besitzen und es für einen Scan kurzzeitig entbehren können, melden Sei sich bei uns unter 0331-7049262 oder E-Mail: kulturhaus@awo-potsdam.de

Großer Dank geht an Klaus Hellenthal (grussauspotsdam.de), Frank Reich, Ivo Olias, Silvia und Roland Gural, an Monika Noske, Eveline Sadowski und Ingrid Böhm, die die Ausstellung mit Beiträgen unterstützten.Dank geht an Björn Trauer, der die Idee der Ausstellung hatte.

Konzeption und Umsetzung: André Looft © 2022

Eine Ausstellung des AWO Kulturhaus Babelsberg

Ausstellungszeitraum: 14.04.2022 - 31.03.2023,

Mo-Fr. 8:00 - 22:00 Uhr, Eintritt frei,
weitere Informationen: www.kulturhausbabelsberg.de

*STERNCHEN - DIVERSE PORTRAITS
14.04.2022 - 17.06.2022
Eintritt frei
vergangene Ausstellung

*STERNCHEN - DIVERSE PORTRAITS

FOTOAUSSTELLUNG VON MØNCHSLEBEN

Salon-Lounge

*Sternchen heißt die Ausstellung mit Fotografien von Mønchsleben, die am Donnerstag, den 14. April eröffnet wird. Gezeigt werden Fotoportraits von Menschen der Berliner Pride Bewegung der letzten 10 Jahre, wie sie demonstrieren und zugleich ihr Leben feiern auf den Demonstrationszügen des Christopher Street Days. Die Ausstellung zeigt u.a. verrückte Outfits auf der Straße des 17. Juni, zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor. Ob Maskierte, Verkleidete, Geschminkte, Freizügige, Paare, Gruppen, Familien oder Singles - in diesen Fotografien entfaltet sich der Regenbogen unserer diversen Gesellschaft. In den Portraits erleben wir durch das Medium Fotografie, wie divers sich Menschen präsentieren können. Der Besucher erlebt Vielfalt, Buntheit, Nähe, Freude und Lebendigkeit. Natürlich macht diese Ausstellung indirekt ein politisches Statement für Gleichberechtigung, Toleranz und Akzeptanz. Viele Forderungen waren, sind und bleiben stets für die Pride-Bewegung wichtig und werden durch die Verschiedenheit der teilnehmenden Menschen sichtbar. Mønchslebens Blick macht sie zu kleinen und größeren Stars, die ihre Persönlichkeit und ihre Identität zum Ausdruck bringen, um sie auf dem größten Laufsteg Berlins zu präsentierten.

 

Eintritt frei, Ausstellungszeitraum: 14.04.2022 – 17.06.2022,
Ausstellung geöffnet: Mo-Do 11-17 Uhr, außer bei Vermietungen

Vernissage: Donnerstag, 14. April 2022 um 19 Uhr, Salon-Lounge
Musikalische Begleitung: Patrick Cook (Tenor) und Martin Hunger (Klavier)

Sandy Hannemann | Mathias Männecke
10.02.2022 - 10.04.2022
Eintritt frei
vergangene Ausstellung

Sandy Hannemann | Mathias Männecke

Ausstellung | Malerei | Farbwelten

Gedanken, Farben, Ausdrücke, Sinnbilder - All dies ist vereint in den Malereien der beiden Künstler Sandy Hannemann und Mathias Männecke.
Stimmungen wechseln sich ab, die Dunkelheit weicht dem Licht. Abstrakte Vorstellungen stehen kraftvollen Visionen gegenüber.
Und über allem - Gedanken. Ausgedrückt auf den unterschiedlichsten Malgründen mit Öl, Aquarell, Tempera, Acryl.

Mehr Informationen auf www.galeriemalerei.de

Eintritt frei, Ausstellungszeitraum: 10.02.2022 – 10.04.2022, Ausstellung geöffnet: Mo-Do 11-17 Uhr, außer bei Vermietungen

Beschränkte Teilnehmerzahl:
Wir bitten möglichst um telefonische Voranmeldung unter xhygheunhf@njb-cbgfqnz.qr
oder unter +49 331 7049264

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