Ausstellungen

Das AWO Kulturhaus Babelsberg bietet regelmäßig thematische Bilderausstellungen an. Im Treppenaufgang des Haupthauses finden Dauerausstellungen in Form von Dokumentationen statt, die für jeden Besucher von Montag bis Freitag zwischen 8-22 Uhr frei zugänglich sind. Für Menschen, die keine Treppenstufen steigen können, gibt es diese Ausstellung auf den im Flurbereich befindlichen Displays im 1. und 2. Obergeschoss, sowie online auf unserer Internetseite in den Galerien zu sehen.
Neben der Dauerausstellung im Haupttreppenhaus, die ca. alle 12 Monate gewechselt wird, gibt es in den Ausstellungsräumen im 1. Obergeschoss (Lounge-Salon) ca. alle zwei Monate eine neue Ausstellung zu sehen. Eröffnet werden diese mit einer Vernissage, die in unserem Veranstaltungsprogramm jeweils angekündigt werden. Diese thematischen und stark künstlerisch betonten Ausstellungen stehen in der Regel (außer bei Vermietungen) Montag-Donnerstag zwischen 13-17 Uhr für eine Besichtigung bei freiem Eintritt zur Verfügung. (Gruppen bitte voranmelden.)

Sie sind bildender Künstler, Fotograf oder Designer und suchen nach geeigneten Ausstellungsräumen? Bewerben Sie sich mit Arbeitsproben per Mail bei uns. Nach einem gelungenen Auswahlverfahren laden wir Sie für eine Besichtigung bei uns ein und besprechen die Details.

Ausstellungen im Kulturhaus Babelsberg

derzeit geschlossen: Aufbruch, Mauerfall und Deutsche Einheit - Fotoausstellung von Klaus D. Fahlbusch
14.09.2020 - 23.12.2020
Eintritt frei

derzeit geschlossen: Aufbruch, Mauerfall und Deutsche Einheit - Fotoausstellung von Klaus D. Fahlbusch

Im Fokus: Zum Jubiläum 30 Jahre Deutsche Einheit

Lounge-Salon

Die Deutsche Einheit feiert 30 jähriges Jubiläum. In der Ausstellung zeigt der Potsdamer Fotograf Klaus D. Fahlbusch Fotos aus der Zeit von 1989 und 1990. Sein Blick geht nach Babelsberg und Potsdam, wo er vor ca. 30 Jahren viele Aufnahmen machte, die heute wertvolle Zeitdokumente sind.
Die schwarzweiß Bilder vermitteln den Aufbruch im Wendejahr, zeigen den Sturz der Mauer in Babelsberg / Klein Glienicke bzw. Westberlins und spiegeln den Abriss der Grenzanlagen wider. Die Öffnung der Grenzübergänge und Szenen, die sich an der Mauer abspielten, all das hat Klaus D. Fahlbusch mit seiner Fotokamera festhalten können. Die Fotos zeigen auch das Engagement der Bürger, die ein Pfingstbergfest, die Gründung des Neuen Forums und die Große Demonstration vom 4. November in Potsdam organisierten. Spätere Aufnahmen zeigen im lokalen Geschehen demokratische Wege auf, u.a. den Wahlkampf in Babelsberg und zum Wahltag die Rede Willy Brandts auf dem Weberplatz. Bilder aus der Zeit unmittelbar danach geben ein Politbarometer der Bevölkerung wider mit der geplanten Währungsunion und der ersten Verkäufe von Westwaren auf ostdeutschem Terrain. Die in den Räumen des Kulturhauses thematisch regional aufbereitete Ausstellung dürfte insbesondere die Potsdamer, Babelsberger und Berliner sehr interessieren.

Eintritt frei

Ausstellungszeitraum: 14.09.2020 – 23.12.2020, derzeit temporär geschlossen (Lockdown light)
Ausstellung geöffnet: Mo-Do 13-17 Uhr, außer bei Vermietungen, Gruppen bitte telefonisch voranmelden unter 0331-7049262
zur Ausstellung

derzeit geschlossen „Wendezeit und 30 Jahre Mauerfall in Berlin / Brandenburg“
08.11.2019 - 31.12.2020
Eintritt frei

derzeit geschlossen „Wendezeit und 30 Jahre Mauerfall in Berlin / Brandenburg“

eine Sonderausstellung entstanden durch die Bürgerbeteiligung

Für eine Sonderausstellung suchte das Ausstellungs-Team im Rahmen der Veranstaltung „Im Blickwinkel – Gedenkkultur-Abend zu 30 Jahre Friedliche Revolution“ Bürgerinnen und Bürger, die sich mit privatem Fotomaterial aus der Vorwende-, Wende- und Nachwendezeit beteiligen. Eingesendet wurden Aufnahmen von zahlreichen Interessenten, die oftmals als Laien-Fotografen im gesamten Land Brandenburg sowie im damaligen Ost- und Westberlin entstanden sind. Der Blick in beide Richtungen, in den Ostteil oder in den Westteil ist u.a. hier Bestandteil dieser Ausstellung. Intakte oder abgetragene Mauerstreifen, standfeste oder umgestürzte Wachtürme, Grenzanlagen, Absperrungen, Gleise, Bahnhöfe oder Graffitiwände. Auch persönliche Portraits und Gruppenbilder: z.B. Demonstranten, Grenzbeamte und Protestmärsche sowie Mauerspechte halten in dieser Ausstellung Einzug. Die Ausstellung wird am Donnerstag, den 7. November ab 19 Uhr eröffnet und wird im Zuge der weiteren Fotozusendungen vierteljährlich erweitert und verändert. Die bisher ausgewählten Fotografien wurden in einem Ausstellungskatalog festgehalten.

Ausstellung im Haupttreppenhaus des AWO Kulturhaus Babelsberg, Mo-Fr. 8-22 Uhr, derzeit temporär geschlossen (Lockdown light)

4 BLICKWINKEL
29.01.2019 - 30.06.2021
Eintritt frei

4 BLICKWINKEL

Eine Fotoausstellung des AWO Wohnprojekts "Rückhalt"

Lounge-Salon

4 BLICKWINKEL heißt die Fotoausstellung, die im AWO Wohnprojekt "Rückhalt" entstand. Gezeigt werden die Fotografien im AWO Kulturhaus Babelsberg.
Hier werden die "Blickwinkel"vom 29.1. - 30.3.2020 zu sehen sein.
Das Projekt „Rückhalt“ des Bezirksverbandes Potsdam e. V. der Arbeiterwohlfahrt ist ein von „Aktion Mensch“ gefördertes ambulantes Wohnangebot mit tagesstrukturierenden Maßnahmen. Es richtet sich an junge Erwachsene mit einer seelischen Behinderung.

Besichtigung Mo-Do zwischen 13-17 Uhr. Anmeldung für Gruppen erforderlich.

Babelsberg – gestern und heute
05.09.2018 - 23.11.2018
Eintritt frei
vergangene Ausstellung

Babelsberg – gestern und heute

Eine Ausstellung von Ivo Olias

Wer danach sucht, findet alte Postkartenmotive aus Babelsberg in ziemlich großer Zahl. Noch umfangreicher sind Fotos aus heutiger Zeit. Spannender wird dann schon eine Zusammenstellung von alter Stadtansicht und aktueller Fotografie (aus möglichst dem gleichen Blickwinkel). Und noch ein Stück interessanter ist dann die Montage daraus. So sind knapp 20 Motive aus Babelsberg entstanden, die in recht aufwändiger Weise eine solche Fotomontage zeigen. Schwierig war es unerwartet oft, zur alten Postkarte das neue Foto zu erstellen. Der Grund: Abweichende Bebauung im Laufe der Jahre oder inzwischen riesig gewordene Bäume. Die Motive in der Ausstellung im AWO-Kulturhaus aber zeigen oft deutlich, welch interessante Architektur und Fassadengestaltung „damals“ möglich war. Manchmal (leider) auch im Kontrast zur einfallslosen heutigen Renovierung...

SELBST - BESTIMMT - PUR - AUTHENTISCH
05.09.2018 - 23.11.2018
Eintritt frei
vergangene Ausstellung

SELBST - BESTIMMT - PUR - AUTHENTISCH

Menschen mit und ohne Behinderung im Portrait

Menschen mit und ohne Behinderung haben sich aus den verschiedensten Einrichtungen in Potsdam und Umgebung fotografisch für einen Augenblick festgehalten – selbstbestimmt, selbstbewusst, selbst erklärend.
Hemmschwellen abbauen und Menschen zusammenbringen!

Das ist das Ziel der Ausstellung: SELBST-BESTIMMT-PUR-AUTHENTISCH zu sein und so im Bild festgehalten zu sein. Die Leiterin des AWO Kulturhaus Babelsberg und eine der Koordinatorinnen des Festivals „bewegend anders“, Yvonne Pachl, hat dieses Projekt initiiert und setzte es mit dem Fotografen und Kameramann André Looft gemeinsam um.

Die Portraitierten konnten sich vor der Kamera so darstellen, wie sie es selbst wollten und konnten. Mit Hilfe einer Fotobox konnten sie sich selbst auf einem Bildschirm betrachten und in Pose bringen. Durch das Auslösen des Countdowns kam die Spannung ins Spiel und die Teilnehmer posierten so, wie sie es für den Augenblick richtig empfanden. Im Hintergrund fotografierte André Looft mit einer anderen Kamera das lockere Geschehen. Durch die Fotobox entstand so viel Entspanntheit, dass die Kamera im Hintergrund, die den Großteil der Fotos der Ausstellung ausmachen, nicht mehr bemerkt wurde.
Insgesamt sind über 30 schwarz-weiß Fotos für diese Ausstellung entstanden, die die Vielfalt und Individualität jedes einzelnen abgebildeten Menschen widerspiegeln. Fazit dieses Projektes: „Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung vor der Kamera sind sehr unkompliziert. Wir haben selten so viele erfrischende Momente erlebt. Falsche Höflichkeit hatte hier keinen Platz. So war es für uns sehr einfach, herauszufinden, wer Lust auf dieses Fotoprojekt hat. Die Kontakte liefen über die Einrichtungen, in denen die Menschen arbeiten oder zur Schule gehen. Die Reaktionen auf unsere Anfrage für das Fotoprojekt stießen auf große Begeisterung. Für die Portraitierten war es ein Spaß, die Fotos im Anschluss ausgedruckt mitnehmen zu können.

Mutige*r Mutmacher*in werden!

  • Mutig – weil Menschen für uns im Mittelpunkt stehen
  • Sozial – weil wir nicht nur ein sozialer Träger, sondern auch ein sozialer Arbeitgeber sind
  • Vielfältig – weil die Arbeit mit Menschen jeden Tag anders ist

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© 1990 - 2020 Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Potsdam e. V.
 

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