Anlässlich des einhundertsten Geburtstags der Dichterin. Ein Mono-Drama mit Piano live und frei assoziierten Wasser Projektionen.
Eine Abrechnung des ursprünglich mythischen Wasserwesens mit der Menschheit und den patriarchalen Geschlechterverhältnissen. Die Anziehung und Abstoßung, die Sehnsucht und wiederholte Enttäuschung, Nähe und Distanz, Bewunderung und Verachtung für den Mann an sich, wechseln einander ab und erreichen in der Sprachmelodie den Sog einer ständigen Wellenbewegung, das Fließen des Wassers als mögliche Reinwaschung, als Neubeginn.
Regie/Schauspiel/Performance: Juliane Meyerhoff, Klavierimprovisation und Komposition : Nicola Grüning,