Lesja Ukrajinka – Widmung an die Menschen der Ukraine

Hier sehen sie eine Frau an einem See sitzend mit einer Gitarre
Natalia Natalevych

Lyrik & Musik

10,00 € (regulär)
8,00 € (ermäßigt)
Kulturhaus Babelsberg (Saal)
Karl-Liebknecht-Straße 135
14482 Potsdam
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Sonntag, 5. März 2023, 17:00 Uhr, Saal

Die Autorin und Regisseurin Natalja Sharandak (geb. in Kiew) und die Sängerin und Liedermacherin Natalia Natalevych (geb. in Poltawa) begeben sich zusammen mit dem Publikum auf eine literarisch-­‐musikalische Reise durch das Leben von Lesja Ukrajinka und ihren Aufenthalt in Deutschland. Lesja Ukrajinka (1871 – 1913) war eine bedeutende ukrainische Dichterin, Dramatikerin und Feministin, deren Gedichte von zahlreichen Komponist*innen vertont wurden.

Lesja Ukrajinka (1871-1913)
und ihr Aufenthalt in Deutschland
Lesja Ukrajinka (1871-1913) war eine bedeutende, ukrainische Dichterin, Übersetzerin und Feministin, auf deren Spuren sich Natalija Sharandak und Natalia Natalevych sich an diesem Abend begeben. Die Autorin und Regisseurin Natalja Sharandak ist in Kiew geboren und hat in dieser schönen Stadt mit ihren Kastanienalleen ihre Kindheit und Jugend verbracht. Lesja Ukrajinka hat sie stets begleitet. In der Schule hat sie ihre Gedichte auswendig gelernt. Ihr Haus und ihre Schule lagen in der Nähe der Saksaganskij-Straße, wo die Dichterin wohnte, und wo sich heute ein ihr gewidmetes Museum befindet. In Berlin traf sie erneut auf die Spuren der Dichterin: am Haus in der Johannisstraße 11, wo an Knochentuberkulose leidende Dichterin in einer Privatklinik behandelt wurde, hängt eine Gedenktafel. Ihre Berliner Impressionen hat die Dichterin in ausführlichen Briefen festgehalten. Die Musikalität der Gedichte von Lesja Ukrajinka hat viele Komponist*innen herausgefordert sie zu vertonen. Einige Lieder vorgetragen von Natalia Natalevych in Begleitung ihre Gitarre werden die Erzählung über Lesja Ukrajinka begleiten.

Biographische Daten:

Natalja Sharandak wuchs in Kiew auf. Studium der Kunstgeschichte an der Akademie der Künste in Sankt Petersburg (damals Leningrad). Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der St. Petersburger Eremitage. Seit 1992 lebt sie in Berlin und hat zahlreiche Publikationen und Videodokumentationen zur Situation und Kunst der Frauen in Geschichte und Gegenwart herausgebrach, aber auch diverse Biografien herausragender Frauen Russlands (in Zusammenarbeit mit Ursula Keller). Weitere Veröffentlichungen sind u. a. “Abende nicht von dieser Welt. St. Petersburger Salondamen und Künstlerinnen des Silbernen Zeitalters“ (Aviva, 2003), “Sofja Andrejewna Tolstaja. Ein Leben an der Seite Tolstojs“ (Insel, 2009), Madam Blavatsky (Insel, 2013) und “Dostojewskij und die Frauen“ (Insel, 2022).

pDr. Natalia Natalevych wuchs in der Ukraine auf. Sie studierte Musik und Pädagogik аn der Pädagogischen Universität in Poltawa. Die promovierte Pädagogin, Musiklehrerin, Liedermacherin und Sängerin verteidigte ihre Dissertation zum Thema: «Berufliche Kompetenzen zukünftiger Kulturwissenschaftlerinnen und Kulturwissenschaftler im Studium Kultur- und Geschichtspädagogischer Fächer». Seit 2018 lebt sie in Berlin. Teilnehmerin zahlreicher Festivals und Wettbewerbe. Sie hat diverse Publikationen zu kulturellen und pädagogischen Themen herausgebracht und ist Autorіn der Liedersammlung „Musikalisches Souvenir Poltawa- Berlin".

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